HFUK Nord legt Dienstleistungsbericht für das Jahr 2019 vor

28.07.2020

Nach Abnahme durch die Vertreterversammlung legt die Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord den Dienstleistungsbericht für das Geschäftsjahr 2019 vor. Der Bericht kann ab sofort heruntergeladen werden.

Dienstleistungsbericht 2019zoom

Nach Abnahme durch die Vertreterversammlung legt die Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord den Dienstleistungsbericht für das Geschäftsjahr 2019 vor.

Im Jahr 2019 wurden der HFUK Nord vom 1. Januar bis 31. Dezember 2.380 Versicherungsfälle gemeldet. Dies sind 58 Fälle mehr als im vergangenen Jahr. 1.608 Fälle davon lagen in der Zuständigkeit der HFUK Nord, im Vorjahreszeitraum waren es 1.549. Leistungen zur Entschädigung waren in 1.595 Fällen zu gewähren (Vorjahr: 1.545).

Betrachtet man die Tätigkeiten im Feuerwehrdienst genauer, so ist der Übungs- und Schulungsdienst mit einem Drittel aller Unfälle der Schwerpunkt. Während 2018 eine starke Zunahme der Unfälle bei Brandeinsätzen zu verzeichnen war, waren sie in 2019 wieder gesunken, obwohl es auch im vergangenen Jahr zu einer hohen Anzahl von teilweise lang andauernden Einsätzen bei Wald- und Vegetationsbränden kam. Die dienstlichen Veranstaltungen bildeten wieder einen Unfallschwerpunkt und nahmen gegenüber dem Vorjahr stark zu. Todesfälle sind im Jahr 2019 glücklicherweise nicht zu verzeichnen gewesen.

Die finanzielle Entwicklung bei der HFUK Nord verlief im Berichtszeitraum überwiegend planmäßig. Die Ausgaben im Leistungs- und Reha-Bereich sind gegenüber dem Vergleichszeitraum im vergangenen Jahr jedoch stark gestiegen.

Für die Prävention konnte zum 1. April 2019 ein wichtiger Meilenstein markiert werden: Nach jahrelangem Erarbeitungs- und Genehmigungsprozess ist die neue UVV Feuerwehren in Kraft getreten. In den Wehren hat damit ein modernes und an die aktuellen Erfordernisse angepasstes Regelwerk Einzug gehalten.

Noch stärker in den Blickpunkt unserer Präventionsarbeit sind im Jahr 2019 die Themen „Hygiene und Kontaminationsvermeidung“ gerückt. Die Krebsgefahren für Feuerwehrangehörige werden bundesweit intensiv diskutiert. Eine Studie der DGUV, an der auch die HFUK Nord beteiligt ist, soll mehr Klarheit zu den Erkrankungsrisiken im Feuerwehrbereich bringen. Die HFUK Nord hat zu diesem Thema bereits einen umfangreichen Maßnahmenkatalog aufgestellt: Eine breit angelegte Aufklärungsaktion zu Hygienemaßnahmen wurde gestartet, die neben umfangreichen Schulungsaktivitäten von Fach- und Führungskräften u.a. ein Medienpaket mit Film und Lehrheft sowie viele Fachbeiträge in unseren Medien „Sicherheitsbrief“ und „FUK-Dialog“ beinhaltet. Weitere Maßnahmen sind in Planung und folgen.

Überhaupt waren wir auch 2019 wieder in Sachen Schulungen und Seminaren äußerst aktiv: Neben den standardmäßigen Aus- und Fortbildungslehrgängen für Sicherheitsbeauftragte fanden wieder Seminare für Ärzte statt, die Eignungsuntersuchungen anbieten. Für FTZ-Beschäftigte wurden der „Tag der Sicherheit und Gesundheit“ und für Führungskräfte ein Gesundheitsförderungsseminar abgehalten. Weitere Schulungen zu Spezialthemen kommen hinzu.

Über das Unfallgeschehen, die Zusammenhänge mit den Tätigkeiten im Feuerwehrdienst und die finanzielle Entwicklung der HFUK Nord informieren wir detailliert in dem hier verlinkten Dienstleistungsbericht 2019.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

Sie finden hier eine Übersicht mit dem aktuellen wie auch älteren Dienstleistungsberichten der HFUK Nord.

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