26.06.2026
Für das kommende Wochenende sind extrem hohe Temperaturen angekündigt. Während viele Abkühlung suchen, bedeutet die Hitzewelle für die Feuerwehren absolute Hochsaison und eine enorme körperliche Belastung. Die Kombination aus Schutzausrüstung, praller Sonne und physischer Höchstleistung treibt den Körper schnell an seine Grenzen. Um dem Risiko von Dehydration, Hitzschlag oder Kreislaufkollaps vorzubeugen, müssen im Einsatzdienst geeignete Schutzmaßnahmen greifen.
Für das kommende Wochenende sind extrem hohe Temperaturen angekündigt. Während viele Abkühlung suchen, bedeutet die Hitzewelle für die Feuerwehren absolute Hochsaison und eine enorme körperliche Belastung. Die Kombination aus Schutzausrüstung, praller Sonne und physischer Höchstleistung treibt den Körper schnell an seine Grenzen. Um dem Risiko von Dehydration, Hitzschlag oder Kreislaufkollaps vorzubeugen, müssen im Einsatzdienst geeignete Schutzmaßnahmen greifen.
Mit steigenden Temperaturen hat auch die Arbeit der Feuerwehren Hochkonjunktur, denn die Zahl der Alarmierungen steigt, wenn es zu Extremwetterereignissen wie lange Hitzeperioden, Dürre oder starkem Niederschlag und Gewittern kommt. Daher empfiehlt die HFUK Nord in diesem Zusammenhang:
Gerade weil Hitzeschäden individuelle Phänomene sind, die sich nahezu „unbemerkt“ entwickeln, ist insbesondere der letzte Punkt „Eigenverantwortung“ von enormer Wichtigkeit. Je genauer eine Einsatzkraft ihre Fähigkeiten und Grenzen einschätzen kann und dies auch dem leitenden Personal mitteilt, desto besser kann sie sich mit ihren individuellen Fähigkeiten einbringen und für Sicherheit im Einsatz sorgen. Falscher Ehrgeiz und sich möglicherweise „durchzubeißen“ sind daher fehl am Platz. Da Einsätze unter Hitze eine Gefahr für das Herzkreislauf-System darstellen, ist es besonders wichtig, auf die Signale des wichtigsten Organs zu hören.
An dieser
Stelle und im Zusammenhang mit der Hitzethematik möchten wir eindringlich auf
unsere aktuelle Initiative „Herzgesunde Feuerwehren“ hinweisen:
Ein gesundes Herz-Kreislauf-System ist für Feuerwehrangehörige
ausschlaggebend, um mit voller Leistungsfähigkeit den Belastungen bei Übungen
oder Einsätzen Stand zu halten. Sollte „der Motor allerdings stottern“, kann es zu einem Schwächeanfall oder Kreislaufkollaps kommen. Mit
der Initiative „Herzgesunde Feuerwehren“ möchte die HFUK Nord über diese
sensiblen Themen informieren und bietet unterschiedliche Maßnahmen an. Über die Initiative erfahren Sie hier
mehr.
Eine umfangreiche Informations- und Linksammlung für die warme Jahreszeit haben wir auf unserer Sonderseite "Die Feuerwehr im Sommer" für unsere Feuerwehren zusammengestellt, auf der unter anderem auch der Stichpunkt Sicherheit „Gesundheitsgefahren in der warmen Jahreszeit“ bereit steht.
Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord (HFUK Nord)
Kontakt und Ansprechpersonen
Email: infobreak@hfuk-nord.de
Zentrale Postadresse: Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord
Bertha-von-Suttner-Straße 5
19061 Schwerin
Institutionskennzeichen: 121 390 059