29.10.2026
Feuerwehrkräfte leisten täglich einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Sicherheit. Sie können allerdings im Einsatz und bei Übungen mit sogenannten PFAS (per- und polyflourierten Alkylsubstanzen) in Kontakt kommen. Die HFUK Nord unterstützt ein bundesweites Projekt der DGUV und des Zentralinstituts für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin Hamburg, in dem die Einflussfaktoren und zeitlichen Verläufe von PFAS-Expositionen bei Feuerwehrangehörigen untersucht werden sollen. An der Studie nehmen auch Einsatzkräfte Freiwilliger Feuerwehren aus Schleswig-Holstein teil.
Feuerwehrkräfte leisten täglich einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Sicherheit. Sie können allerdings im Einsatz und bei Übungen mit sogenannten PFAS (per- und polyflourierten Alkylsubstanzen) in Kontakt kommen. Die Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord (HFUK Nord) unterstützt ein bundesweites Projekt der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und des Zentralinstituts für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM) Hamburg, in dem die Einflussfaktoren und zeitlichen Verläufe von PFAS-Expositionen bei Feuerwehrangehörigen untersucht werden sollen. An der Studie nehmen auch Einsatzkräfte Freiwilliger Feuerwehren aus Schleswig-Holstein teil.
In dem geförderten Projekt untersucht das ZfAM Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der DGUV - Institut der Ruhr-Universität Bochum (IPA) die innere PFAS-Exposition von Feuerwehrkräften mittels Human-Biomonitoring. Dabei ist es das Ziel der Studie, Einflussfaktoren und zeitliche Verläufe der PFAS-Exposition besser zu verstehen – und damit eine wichtige Grundlage für weitere Prävention und Gesundheitsschutz im Feuerwehrdienst zu schaffen.
Die einzelnen Teilnehmenden der Feuerwehren werden dazu halbjährlich Bioproben (Blut, Urin) über fünf Jahre abgeben, die auf PFAS analysiert werden. Demographische und tätigkeitsbezogene Daten der Probandinnen und Probanden werden mithilfe von Fragebögen erhoben. Es ist vorgesehen, dass die Teilnehmenden aus den Bereichen der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehren und Werksfeuerwehren stammen, um nach Möglichkeit ein vollständiges Bild der Feuerwehren abzubilden. Erste Probenabnahmen in den beteiligten Feuerwehren haben bereits stattgefunden.
Die HFUK Nord unterstützt das Projekt und bedankt sich bei den Feuerwehren und Einsatzkräften, die an der Studie teilnehmen und damit einen wichtigen Beitrag zur wissenschaftlichen Forschung im Bereich Gesundheitsschutz in den Feuerwehren leisten.
Weitere Informationen zum Projekt können auf der Homepage der DGUV zum Projekt nachgelesen werden.
Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord (HFUK Nord)
Kontakt und Ansprechpersonen
Email: infobreak@hfuk-nord.de
Zentrale Postadresse: Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord
Bertha-von-Suttner-Straße 5
19061 Schwerin
Institutionskennzeichen: 121 390 059