Feuerwehrfitnessaktion "FitQuerBeet": Großes Finale in Flensburg

07.05.2026

Am Samstag, den 2. Mai fand anlässlich der landesweiten Fitnessaktion „FitQuerBeet“ vom Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein (LFV S-H) und der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord (HFUK Nord) der Zieleinlauf in Flensburg statt. Vor Ort feierten rund 50 Teilnehmende und Gäste bei bestem Wetter den Abschluss und feuerten die Schlussstaffel des Stadtfeuerwehrverbands Flensburg auf den letzten Metern an.

Die Schlussstaffel wurde von der HFUK Nord (Mohr, 2.v.r.) und dem LFV S-H (Benthien, ganz rechts) begleitet. (Bild: M. Dahms / LFV S-H)zoom
Die Schlussstaffel wurde von der HFUK Nord (Mohr, 2.v.r.) und dem LFV S-H (Benthien, ganz rechts) begleitet. (Bild: M. Dahms / LFV S-H)

Am Samstag, den 2. Mai fand anlässlich der landesweiten Fitnessaktion „FitQuerBeet“ vom Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein (LFV S-H) und der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord (HFUK Nord) der Zieleinlauf in Flensburg statt. Vor Ort feierten rund 50 Teilnehmende und Gäste bei bestem Wetter den Abschluss und feuerten die Schlussstaffel des Stadtfeuerwehrverbands Flensburg auf den letzten Metern an. 

Ziel der gemeinsamen Aktion des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein und der HFUK Nord war es, Feuerwehrangehörige zu motivieren, sich auch außerhalb des Einsatz- und Ausbildungsdienstes aktiv um ihre eigene Fitness und Gesundheit zu kümmern. Ausgearbeitet und umgesetzt wurde die Idee federführend von Stefan Jenke, Fachleiter für Fitness in der Feuerwehr des Landesfeuerwehrverbandes, Jens-Oliver Mohr, Referent für gesundheitliche Prävention bei der HFUK und Jürgen Kock, Referent für Facharbeit beim Landesfeuerwehrverband.

Nach 366 Tagen und einer Reise quer durch Schleswig-Holstein hat der mit einem GPS-Tracker ausgestattete Laufrucksack abwechslungsreiche Aktionen „per Muskelkraft“ erlebt und ist nun am Ziel angekommen. Was am 1. Mai 2025 begann und ursprünglich als fünfmonatige Aktion geplant war, entwickelte sich schnell (und im wahrsten Sinne des Wortes) zum Selbstläufer und wurde prompt auf ein Jahr ausgeweitet. Über 200 Feuerwehren beteiligten sich mit kreativen Ideen und gemeinsamen Sportaktionen. Dabei wurde der Laufrucksack mal joggend weitergegeben, mal mit dem Rad, auf dem SUP, im Drachenboot und sogar schwimmend. Körperliche Aktivität, Sport und Kameradschaftsförderung gehen oftmals Hand in Hand und so stand bei FitQuerBeet nicht nur Bewegung im Mittelpunkt, sondern auch der Austausch zu anderen Feuerwehren und der Zusammenhalt innerhalb der Feuerwehrfamilie in Schleswig-Holstein.

Der Landesfachwart für Feuerwehrsport Stefan Jenke (links) bedankt sich beim letzten Teilnehmer der Aktion Herbert Müller (rechts). (Bild: M. Dahms / LFV S-H)zoom
Der Landesfachwart für Feuerwehrsport Stefan Jenke (links) bedankt sich beim letzten Teilnehmer der Aktion Herbert Müller (rechts). (Bild: M. Dahms / LFV S-H)

Leistungsnachweis: 3.196 Kilometer! 
Besonders hervorzuheben ist hierbei die abgelegte Gesamtstrecke mit 3.196 Kilometern oder wie es der Landesfachwart für Feuerwehrsport Stefan Jenke passenderweise verglich: „Insgesamt legte der Rucksack mit reiner Muskelkraft eine Route zurück, die ungefähr einer Strecke von Flensburg, über Frankreich bis nach Südspanien am Mittelmeer entspricht.“ 

Am letzten Veranstaltungstag vor Ort erwiesen sich auch die Feuerwehrangehörigen des Stadtfeuerwehrverbands Flensburg als ideenreich: Nach der letzten Teilstrecke trafen die Schlussläufer am Veranstaltungsgelände ein und übergaben den Rucksack vor dem großen Finale an den 74-jährigen Herbert Müller aus der Ehrenabteilung der Feuerwehr Engelsby. Gemeinsam mit seinem Enkel Aaron Majekse (FF Engelsby) und dem Kameraden James Le aus der Feuerwehr Klues nahm er für die letzten Meter in einem Mannschaftstransportwagen der Feuerwehr Platz. Dieser wurde anschließend von sportlichen Feuerwehrangehörigen gemeinsam über die Ziellinie gezogen. Das Besondere daran: Das Gesamtalter der drei Feuerwehrmänner im Fahrzeug betrug exakt 112 Jahre. So meisterten sie gemeinsam symbolisch die letzten Meter der Strecke und übergaben den „FitQuerBeet“-Rucksack schließlich zurück an die Organisatoren.

Die verantwortlichen Organisatoren blicken höchstzufrieden auf Verlauf und das Ende der Aktion FitQuerBeet (v.l.n.r.: Jens-Oliver Mohr, Stefan Jenke, Heiko Kaack und Jörg Nero). (Bild: M. Dahms / LFV S-H)zoom
Die verantwortlichen Organisatoren blicken höchstzufrieden auf Verlauf und das Ende der Aktion FitQuerBeet (v.l.n.r.: Jens-Oliver Mohr, Stefan Jenke, Heiko Kaack und Jörg Nero). (Bild: M. Dahms / LFV S-H)

Freude und Stolz bei den Organisatoren sichtbar 
Ebenso vor Ort waren Landesbrandmeister Jörg Nero, der stellvertretende LFV-Vorsitzende Heiko Kaack sowie Jens-Oliver Mohr (Referent für Gesundheitliche Prävention, HFUK Nord) und begleiteten den Abschluss der Aktion. „Wir können als Feuerwehren mächtig stolz auf das Geleistete sein“, resümierte Jörg Nero (Landesbrandmeister Schleswig-Holstein) und ergänzte „dass wir hier oben im Norden mit FitQuerBeet etwas Einzigartiges gemeinsam mit der HFUK Nord geschaffen haben.“ Dem fügte Jens-Oliver Mohr hinzu: "Am Ende steht nicht nur eine Sportaktion, die ohne große Verletzungen und Unfälle auskam, sondern die auch beste Werbung für die Bedeutung von Fitness und Gesundheit in den Feuerwehren war.“ 

Zum Ende der Veranstaltung wurden noch drei Fitnesskisten verlost. Teilnehmen konnten alle Feuerwehren, die sich in das Log-Buch der Aktion eingetragen hatten und somit ihren aktiven Beitrag an der Aktion nachweisen konnten. Hier gewannen die FF Treia, Hütten/Osterby/Kosel und die FF Flensburg-Innenstadt gemeinsam mit der FF Flensburg-Weiche.

Insgesamt konnten zwei Log-Bücher mit den Memorien und persönlichen Widmungen der teilnehmenden Feuerwehren gefüllt werden. (Bild: M. Dahms / LFV S-H) zoom
Insgesamt konnten zwei Log-Bücher mit den Memorien und persönlichen Widmungen der teilnehmenden Feuerwehren gefüllt werden. (Bild: M. Dahms / LFV S-H)

FitQuerBeet endet, die Idee bleibt 
Das Projekt FitQuerBeet hat mit der Schlussetappe in Flensburg zwar seinen erfolgreichen Abschluss gefeiert. Während die Reise des Rucksacks vorerst endet, bleibt das Ziel jedoch bestehen, die Gesundheit der Feuerwehren aus Sicht der Unfallverhütung im Blick zu behalten und das Thema Dienstsport und Bewegung dauerhaft im Dienstalltag der freiwilligen Feuerwehren zu etablieren. Eine Neuauflage der Aktion zu einem späteren Zeitpunkt ist ausdrücklich nicht ausgeschlossen. 

Hier kann die Abschlusspräsentation angesehen werden, die viele Fotos mit tollen kreativen Ideen aus einem Jahr FitQuerBeet enthält.

HFUK Nord fördert den Dienstsport 
Wenn Sie über die Aktion hinaus daran interessiert sind, sich mit der freiwilligen Feuerwehr sportlich zu betätigen, werfen Sie einen Blick auf unser Angebot zum Dienstsport: https://www.hfuknord.de/hfuk/praevention/fachthemen/fitforfire-und-jffit/fitforfire-und-jffit.php . Hier bietet die HFUK Nord zahlreiche Maßnahmen an, die dabei helfen sollen, den Dienstsport und damit die körperliche Aktivität in der Feuerwehr fest zu integrieren. Bei Fragen steht Ihnen unser Mitarbeiter Herr Jens-Oliver Mohr ( mohr@hfuk-nord.de ) zur Seite.

Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord (HFUK Nord)

Kontakt und Ansprechpersonen
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