Zecke, Goldafter und Co.: Kleine Tiere, große Wirkung

09.07.2026

Mit den warmen Tagen erwacht nicht nur die Natur – auch ihre kleinen, aber nicht zu unterschätzenden "Krabbeltiere" werden aktiv. Die Gefahren durch Zecken und Prozessionsspinner sind mittlerweile hinlänglich bekannt. Durch klimatische Veränderungen breitet sich auch der Goldafter in unserer Gegend weiter aus, sodass Einsatzkräfte der Feuerwehren auch mit dessen Raupen, Gespinsten oder Faltern vermehrt in Berührung kommen können. Die HFUK Nord hat Stichpunkte Sicherheit (StiSis) herausgebracht, die kurz und bündig die wichtigsten Informationen bereit halten und im Folgenden zum Herunterladen zur Verfügung stehen.

Goldafterraupe mit ihren markanten Rückenwarzen (Bild: Veronika Vogel / Gemeinde Sylt)zoom
Goldafterraupe mit ihren markanten Rückenwarzen (Bild: Veronika Vogel / Gemeinde Sylt)

Mit den warmen Tagen erwacht nicht nur die Natur – auch ihre kleinen, aber nicht zu unterschätzenden "Krabbeltiere" werden aktiv. Die Gefahren durch Zecken und Prozessionsspinner sind mittlerweile hinlänglich bekannt. Durch klimatische Veränderungen breitet sich auch der Goldafter in unserer Gegend weiter aus, sodass Einsatzkräfte der Feuerwehren auch mit dessen Raupen, Gespinsten oder Faltern vermehrt in Berührung kommen können. Die HFUK Nord hat Stichpunkte Sicherheit (StiSis) herausgebracht, die kurz und bündig die wichtigsten Informationen bereit halten und im Folgenden zum Herunterladen zur Verfügung stehen.

Zecken sind inzwischen fast das ganze Jahr unterwegs und werden beim Streifen durch Gras, Unterholz oder sogar Stadtparks unbemerkt abgestreift. Sie können Erkrankungen wie Lyme‑Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen. Daher ist ein kurzer Selbstcheck nach Einsätzen im Freien wichtiger denn je. 

Auch die Prozessionsspinner – sowohl Eichen- als auch Kiefernprozessionsspinner – erreichen jetzt jene Entwicklungsstadien, in denen ihre Raupen hunderttausende Brennhaare tragen. Diese können Hautreizungen, Atemwegsbeschwerden oder allergische Reaktionen auslösen und werden durch Wind über weite Strecken verteilt. Schon der Aufenthalt in der Nähe befallener Bäume kann ausreichen, um Symptome hervorzurufen – ein Thema, das Einsatzkräfte und Feuerwehren jedes Jahr aufs Neue beschäftigt.  

Und als wäre das nicht genug, rückt ein weiterer Nachtfalter verstärkt in den Fokus: der Goldafter. Seine Raupen besitzen ebenfalls gesundheitsgefährdende Brennhaare, die leicht abbrechen, über den Wind verteilt werden und über Jahre wirksam bleiben. Klimatische Veränderungen begünstigen seine Ausbreitung – und damit die Wahrscheinlichkeit, dass Feuerwehrangehörige mit Raupen, Gespinsten oder Faltern in Kontakt kommen.  Passend dazu erscheint mit diesem Beitrag der neue Stichpunkt Sicherheit „Goldafter – Organische Gefahren in der Feuerwehr“, der die wichtigsten Fakten und Handlungshinweise kompakt zusammenfasst.

Alle genannten Stichpunkte Sicherheit stehen im Downloadbereich Sicherheit / Gesundheit auf der Seite der Stichpunkte Sicherheit im Themenbereich B 5: Gesundheit und Fitness im Feuerwehrdienst zum Herunterladen zur Verfügung. 

Mit unseren "StiSis-Stichpunkte Sicherheit" stehen den Feuerwehren kurz und bündig Infotexte sowie schnelle Antworten zu zahlreichen Fragen der Unfallverhütung zur Verfügung. Die Stichpunkte Sicherheit werden regelmäßig ergänzt und aktuell gehalten.

Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord (HFUK Nord)

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