HFUK Nord legt Dienstleistungsbericht für das Jahr 2018 vor

22.07.2019

Nach Abnahme durch die Vertreterversammlung legt die Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord den Dienstleistungsbericht für das Geschäftsjahr 2018 vor. Der Bericht kann ab sofort heruntergeladen werden.

Dienstleistungsbericht 2018zoom

Nach Abnahme durch die Vertreterversammlung legt die Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord den Dienstleistungsbericht für das Geschäftsjahr 2018 vor.

Im Jahr 2018 wurden der HFUK Nord im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember insgesamt 2.322 Versicherungsfälle gemeldet. Dies sind zwei Fälle weniger als im vergangenen Jahr. 1.549 Fälle davon lagen in der Zuständigkeit der HFUK Nord, im Vorjahreszeitraum waren es 1.571. Leistungen zur Entschädigung waren in 1.545 Fällen zu gewähren (Vorjahreszeitraum: 1.559).

Betrachtet man die Tätigkeiten im Feuerwehrdienst genauer, zeigt sich, dass die Unfälle bei Einsätzen mit 35% den höchsten Anteil ausmachen. Eine starke Zunahme an Unfällen gab es bei den Brandeinsätzen (Anteil: 25%). Dies ist auf die drastische Steigerung der Alarmierungen zurückzuführen, die die Feuerwehren unseres Geschäftsgebietes im Jahr 2018 zu bewältigen hatten. Grund war das monatelange hochsommerliche, trockene Wetter mit teilweiser großer Hitze, was zu unzähligen Flächenbränden führte. Der Übungs- und Schulungsdienst ist mit einem Drittel aller Unfälle ein weiterer Unfallschwerpunkt. Auch bei den dienstlichen Veranstaltungen zeigte sich wieder ein deutliches Unfallgeschehen (15%).

Leider waren im vergangenen Jahr auch zwei Todesfälle zu beklagen: Während eines Einsatzes nach einem Unwetter verstarb ein Feuerwehrangehöriger an einem Herzinfarkt, ein weiterer Feuerwehrangehöriger verstarb an den Folgen eines Verkehrsunfalles. Beide Fälle wurden durch uns als Arbeitsunfälle anerkannt. Für drei weitere Todesfälle, die sich anlässlich, aber nicht ursächlich des Feuerwehrdienstes ereignet hatten, konnten Leistungen aus dem Fonds für nicht-unfallbedingte Gesundheitsschäden gewährt werden.

Die finanzielle Entwicklung bei der HFUK Nord verlief im Berichtszeitraum planmäßig. Die Ausgaben im Leistungs- und Reha-Bereich sind gegenüber dem Vergleichszeitraum im vergangenen Jahr moderat gestiegen, insgesamt fiel die Jahresrechnung positiv aus. Alle Kosten wurden im Haushaltsplan berücksichtigt.

Die Präventionsarbeit der HFUK Nord hatte im Jahr 2018 mehrere Schwerpunkte: Die runderneuerte Unfallverhütungsvorschrift „Feuerwehren“ wurde durch unsere Selbstverwaltungsgremien beschlossen und somit endgültig auf den Weg gebracht. Mit unserer Software „Gefährdungsbeurteilung online“ unterstützen wir seit 2018 die Feuerwehren tatkräftig und digital bei der Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung vor Ort. Das Thema „Sicherheit beim Fahrradfahren“ ist seit 2018 der Schwerpunkt eines Kooperationsprojektes mit der Jugendfeuerwehr und dem ADAC. Nicht zuletzt im Bereich der Gesundheitlichen Prävention haben wir neue Impulse gesetzt: Für die „FitForFire“-Trainerinnen und -Trainer in den Feuerwehren bieten wir nun ein modulares Fortbildungsprogramm an, mit dem bereits erste Erfolge erzielt wurden.

Über das Unfallgeschehen, die Zusammenhänge mit den Tätigkeiten im Feuerwehrdienst und die finanzielle Entwicklung der HFUK Nord informieren wir detailliert in dem hier verlinkten Dienstleistungsbericht 2018.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

Sie finden hier eine Übersicht mit dem aktuellen wie auch älteren Dienstleistungsberichten der HFUK Nord.

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