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Handlungsbedarf erkennen

Als Folge von belastenden Ereignissen, insbesondere in Einsatzsituationen, können einige psychische Erkrankungen auftreten, z.B. die Posttraumatische Belastungsstörung. Psychische und körperliche Erkrankungen als Folge belastender Ereignisse wirken sich häufig stark auf die Lebensführung und das Lebensumfeld betroffener Feuerwehrangehöriger aus. 

Bei gewissen Einsatzmerkmalen sollten Angebote einer Psychosozialen Notfallversorgung in Betracht gezogen werden. Hierzu gehören z.B. Einsätze:

  • mit toten oder schwerverletzten Kindern,
  • mit schwerverletzten oder getöteten Einsatzkräften,
  • mit persönlich bekannten Verletzen oder Toten,
  • wenn sie schwierig u. lang andauernd sind,
  • bei denen nicht geholfen werden konnte.


Was können Führungskräfte/Einsatzleiter für ihre Feuerwehrangehörigen tun?
Sie sollten eine Struktur zur Psychosozialen Notfallversorgung als Entscheidungshilfe in die Einsatzvorbereitung, in die Einsatzbegleitung und in die Einsatznachsorge integrieren. Die diesbezüglichen Angebote müssen unter dem Aspekt der psychosozialen Fürsorgepflicht gesehen werden. Im Einsatz sollten rechtzeitig der Bedarf einer Psychosozialen Notfallversorgung erkannt und entsprechende psychosoziale Maßnahmen zur Einsatznachsorge vorgesehen werden. 

Was können Sie als betroffener Feuerwehrangehörige für sich selbst tun?
Erkennen und gestehen Sie sich ein, wenn ein Einsatz für Sie belastend war. Verschaffen Sie sich Ruhe und nehmen Sie sich Zeit, um das Erlebte zu verarbeiten. Achten Sie auf Ihre momentanen Bedürfnisse. Unterdrücken Sie Ihre Gefühle nicht. Erwarten Sie nicht, dass die Zeit Ihre Erinnerungen einfach auslöscht. Verbringen Sie Zeit mit Dingen, die Ihnen Freude bereiten. Versuchen Sie in Ihren gewohnten Alltagsablauf zurückzukehren. Zögern Sie nicht, Hilfe einzufordern und anzunehmen. 

Was können Angehörige und Freunde für betroffene Feuerwehrangehörige tun?
Angehörige und Freunde können Veränderung nach belastenden Einsätzen erkennen. Ihr Verständnis kann dazu beitragen, dass die Betroffenen mit dem Erlebten zurecht kommen. Wenn Feuerwehrangehörige über ihre Erlebnisse sprechen wollen

  • hören Sie zu,
  • nehmen Sie sich viel Zeit und
  • nehmen Sie die Gefühle des anderen ernst. 

Ebenfalls können Sie mit praktischer Unterstützung helfen, dass Einsatzkräfte ihren gewohnten Tagesablauf wieder aufnehmen können.

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