HFUK-Seminare gehen online - Schulungsbetrieb vorübergehend in den Digitalmodus umgestellt

01.06.2021

Corona hat auch den Schulungsbetrieb der HFUK Nord verändert. Bedingt durch die pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen führten wir im April und Mai die ersten kompletten Lehrgänge online durch. Natürlich bevorzugen wir weiterhin einen Schulungsbetrieb in Präsenzform und werden diesen auch anbieten, wenn dies wieder möglich ist. Es ist jedoch von erheblichem Vorteil, dass wir nun die alternative Möglichkeit haben, einen größeren Teil unserer Seminar zukünftig auch online anbieten zu können.

Online-Schulung als Alternative zum Präsenzlehrgang (Foto: Christian Heinz / HFUK Nord)zoom
Online-Schulung als Alternative zum Präsenzlehrgang (Foto: Christian Heinz / HFUK Nord)

Corona hat auch den Schulungsbetrieb der HFUK Nord verändert. Bedingt durch die pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen führten wir im April und Mai die ersten Lehrgänge komplett online durch. Natürlich bevorzugen wir weiterhin einen Schulungsbetrieb in Präsenzform und werden diesen auch anbieten, wenn dies wieder möglich ist. Es ist jedoch von erheblichem Vorteil, dass wir nun die alternative Möglichkeit haben, einen größeren Teil unserer Seminar zukünftig auch online anbieten zu können.

Bisher war es üblich, Kreisschulungen, Sicherheitsbeauftragten-Seminare, Ärzteseminare und Fortbildungen der HFUK Nord als Präsenzveranstaltungen durchzuführen. Trotz schon länger vorhandener technischer Möglichkeiten, war für uns die Präsenzveranstaltung die bevorzugte Art der Seminare. Es war für uns immer wichtig, den persönlichen Kontakt zu den Feuerwehren zu haben und zu halten. Darüber hinaus wurde auch der Erfahrungsaustausch in den Pausen gefördert und es konnten kleinere Anfragen direkt besprochen werden.

Die Pandemie hat diese Art der Zusammenkunft zumindest für einige Zeit unmöglich gemacht, so dass auch wir auf digitale Seminare und Vorträge umstellen mussten.

Auch wenn wir Seminare in Präsenzform bevorzugen, so hat die HFUK Nord schon länger daran gearbeitet, Seminarinhalte zumindest in Teilen in digitale Varianten zu transformieren. Das kam uns jetzt zu Gute. Gestartet wurde im April 2021 mit den Kreisschulungen in den Kreisen Pinneberg und Steinburg. An drei Abenden konnten per Videokonferenz über 150 Führungskräfte über Hygiene, Brandbekämpfung im natürlichen Raum und Neuigkeiten der HFUK Nord informiert werden. Im Mai ging es dann weiter mit einem dreitägigen Grundausbildungs-Lehrgang für Sicherheitsbeauftragte. Hier wurden neben klassischer Konferenzsoftware auch Unterstützungsmedien wie gemeinsame Bearbeitungssoftware oder Umfragetools genutzt, um Abwechslung und Aktivierung in den Unterricht zu bringen.

Die FTZ Bad Segeberg hat mit dem Team der Öffentlichkeitsarbeit des KFV Segeberg ein anschauliches Video eines Durchgangs in der Atemschutzbelastungsstrecke erstellt. (Foto: Jens-Oliver Mohr / HFUK Nord)zoom
Die FTZ Bad Segeberg hat mit dem Team der Öffentlichkeitsarbeit des KFV Segeberg ein anschauliches Video eines Durchgangs in der Atemschutzbelastungsstrecke erstellt. (Foto: Jens-Oliver Mohr / HFUK Nord)

Weiter ging es mit einer Schulung für Ärztinnen und Ärzte, die G26-Untersuchungen für Feuerwehrangehörige anbieten wollen. Eine Fortbildung, die eigentlich z.B. in der Kreisfeuerwehrzentrale Bad Segeberg durchgeführt wird, damit die Medizinerinnen und Mediziner die Möglichkeit haben, die Atemschutztechnik auch einmal praxisnah kennenzulernen. Da der praktische Teil nicht stattfinden konnte, hat die FTZ Bad Segeberg mit dem Team der Öffentlichkeitsarbeit des KFV Segeberg ein interessantes und vor allem anschauliches und lehrreiches Video eines Streckendurchgangs erstellt, um den Ärztinnen und Ärzten dennoch, so gut es geht, per Video die Belastungen der Feuerwehrangehörigen bei einer Belastungsübung näher zu bringen. Vor allen die wechselnden Perspektiven geben dem Zuschauen gute Einblicke in die Tätigkeit.

Auch wenn wir hoffen, in Zukunft wieder in einen direkten und persönlichen Kontakt mit den Feuerwehrangehörigen treten zu können, so konnten wir doch zumindest durch die Onlineseminare unsere Schulungsaktivitäten aufrecht erhalten. Auch in den nächsten Wochen werden weitere Informationsveranstaltungen und Lehrgänge online durchgeführt werden. Sollten die Möglichkeiten bestehen, wieder auf Schulungsstätten zurückzugreifen und eine präsentische Durchführbarkeit von Seminaren möglich sein, werden wir unseren Schulungsbetrieb wieder umstellen. Gut ist es dennoch, dass wir dann digitale Alternativen in der Hinterhand haben. So ergeben sich zukünftig vielfältigere Möglichkeiten, neben Präsenzveranstaltungen Schulungsangebote auch in Form von Fernlehrgängen zu machen, was Feuerwehrangehörigen im Ehrenamt durchaus entgegen kommen würde.