Olympiasieger und Weltmeister motiviert Einsatzkräfte zum Thema „Feuerwehrsport“: Gelungene Premiere für das landesweite Sportforum Schleswig-Holstein

05.11.2019

Ende Oktober fand das erste Landesforum Fitness/Sport statt. Eingeladen hatten hierzu der LFV S-H sowie die HFUK Nord, um Ideen und Anregungen zum Thema „Fitness/Sport in der Feuerwehr“ an Einsatzkräfte aus dem Land weiterzugeben.

Die HFUK Nord war Mitorganisatorin des Forums und stellte u.a. das Programm FitForFire vor. (Bild: Jürgen Kock/LFV S-H)zoom
Die HFUK Nord war Mitorganisatorin des Forums und stellte u.a. das Programm FitForFire vor. (Bild: Jürgen Kock/LFV S-H)

Am Samstag, den 26.10.19 fand in Rendsburg das erste Landesforum Fitness/Sport statt. Eingeladen hatten hierzu der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein (LFV S-H) sowie die Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord (HFUK Nord). Ziel der Veranstaltung war es, Ideen und Anregungen zum Thema „Fitness/Sport in der Feuerwehr“ an Einsatzkräfte aus dem Land weiterzugeben, damit sie aktiv den sporttreibenden Gedanken in die Feuerwehren bringen. Unterstützung kam vom ehemaligen Olympiasieger und mehrfachen Weltmeister im Rudern Florian Mennigen, der der Einladung nach Rendsburg gerne gefolgt war und einen Impulsvortrag hielt.

Zum ersten Mal hat der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein (LFV S-H) in Kooperation mit der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord (HFUK Nord) ein Forum für Fitness und Sport in der Feuerwehr organisiert und in den Räumen des Berufsbildungszentrums am Nord-Ostsee-Kanal sowie in der Sporthalle in Rendsburg durchgeführt. Das Motto lautete „Mach was für DICH und sei FIT für den nächsten Einsatz“. Die Veranstaltung mit fast 60 sportinteressierten Feuerwehrkameradinnen und Kameraden erfreute sich einer hohen Nachfrage und war ausgebucht.

Zu Beginn schilderte Florian Mennigen in beeindruckender Weise seinen sportlichen Weg von dem Debakel (letzter Platz) bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking bis zum Olympiasieg 2012 in London mit dem Deutschland-Achter und seinen 8 Kameraden. Hier wurde schon direkt der Vergleich zur Feuerwehr hergestellt, da der Ruderachter aus dem Steuermann und 8 Ruderern besteht und in der Feuerwehr eine Einsatzgruppe sich aus dem Gruppenführer bzw. der Gruppenführerin und 8 Einsatzkräften zusammensetzt. Am Ende waren sich alle einig, dass man nur gemeinsam erfolgreich ans Ziel kommt, unabhängig davon, ob es um Olympiasieg oder um Brandbekämpfung geht.

Auf dem Forum kamen die Teilnehmenden in den Genuss eines abwechslungsreichen Sportprogramms. (Bild: Jürgen Kock/LFV S-H)zoom
Auf dem Forum kamen die Teilnehmenden in den Genuss eines abwechslungsreichen Sportprogramms. (Bild: Jürgen Kock/LFV S-H)

Es folgten Vorträge vom Fachbereichsleiter für Fitness des LFV S-H (Stefan Jenke) zum Thema „Einsatzmittel Mensch“ sowie vom Referenten für gesundheitliche Prävention der HFUK Nord (Jens-Oliver Mohr) zum Thema FitForFire und Bewegungsangebote für die Feuerwehren. Anschließend ging es zum Praxisteil in die Sporthalle. Hier wurden in knapp 90 Minuten auf drei Abschnitten verschiedene Praxismöglichkeiten dargestellt und ausprobiert: Über dFFA-Disziplinen über alternative Ballsportarten bis hin zu Kräftigungsübungen ohne Zusatzmaterial gab es hier eine breite Palette an Sportmöglichkeiten. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem Erfahrungsbericht des Kreisfachwarts für Feuerwehrsport des KFV Steinburg (Joachim Grodt), der aufzeigte, wie die Arbeit als „Sport-Multiplikator“ an der Basis funktioniert.

Der Tagungsort war so ausgewählt, dass eine bunte Mischung aus Theorie und Praxis mit Ideen zum Mitmachen, Anreize zum Anleiten sowie Motivationsstrategien für den Bereich Fitness/Sport in der Feuerwehr angeboten werden konnten.

Die Organisatoren und Referenten des Forums zeigten sich sichtlich zufrieden. (Bild: Jürgen Kock/LFV S-H)zoom
Die Organisatoren und Referenten des Forums zeigten sich sichtlich zufrieden. (Bild: Jürgen Kock/LFV S-H)

Das Organisationsteam mit Stefan Jenke als Fachleiter für Fitness und Jürgen Kock vom LFV S.-H., Jens-Oliver Mohr von der HFUK-Nord, Kai Wohlsen als Vorsitzender der Deutschen Sportföderation (DFS e.V.) sowie Dr. Jan Traulsen als Vorstandsmitglied des gastgebenden Kreisfeuerwehrverbandes Rendsburg-Eckernförde und zugleich Kreisfachwart für Feuerwehrsport zeigten sich sehr zufrieden mit der Tagung und erhielten durchweg positive Rückmeldungen von den teilnehmenden Einsatzkräften, die sich eine Fortsetzung dieses Landesforums erhoffen.

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