Deutsches Feuerwehr-Fitness-Abzeichen: Immer mehr Wehren machen mit

26.02.2019

Das Deutsche Feuerwehr-Fitness-Abzeichen (dFFA) wird bei den Feuerwehren immer beliebter. Die HFUK Nord unterstützt dabei auf vielfältige Weise dFFA-Veranstaltungen in ihrem Geschäftsgebiet.

Die Teilnehmenden, wie hier André Müller von der FF Harksheide, probieren sich an der Disziplin Bankdrücken aus. (Foto: Kathrin Diezel / FF Rostock Groß-Klein)zoom
Die Teilnehmenden, wie hier André Müller von der FF Harksheide, probieren sich an der Disziplin Bankdrücken aus. (Foto: Kathrin Diezel / FF Rostock Groß-Klein)

Das Deutsche Feuerwehr-Fitness-Abzeichen (dFFA) ist bei den sportbegeisterten Freiwilligen Feuerwehren schon lange kein Fremdwort mehr. Indes wird das Sportabzeichen für die Feuerwehr immer beliebter. So ist es nur eine logische Folge, dass 2018 mehrere dFFA-Veranstaltungen stattfanden und wieder zahlreiche Feuerwehrmitglieder das Fitnessabzeichen ablegten. Die HFUK Nord unterstützte dabei auf vielfältige Weise dFFA-Veranstaltungen in ihrem Geschäftsgebiet.

Feuer gefangen hatten im letzten Jahr das Duo um Janna Schmidt und Svend-Ole Reimers, die als Kreisfachwarte für Feuerwehrsport im Landkreis Dithmarschen fungieren. Seit mehr als einem Jahr rührten sie hier die Werbetrommel für den Feuerwehrsport und insbesondere für das dFFA. So wurde im Jahr 2018 erstmalig eine kreisinterne Schulung zum dFFA-Abnameberechtigten angeboten. Auf die Einladung hin kamen zur Premieren-Schulung 15 Kameradinnen und Kameraden aus dem nahen Umkreis und ließen sich ausbilden. Neben einer theoretischen Schulung gab es auch einen umfangreichen Praxisteil, bei dem ausgewählte Disziplinen durchprobiert und besprochen wurden. Glücklich zeigten sich Schmidt und Reimers über die anfängliche Resonanz, wiesen aber zugleich darauf hin, dass der „Stein erst ins Rollen kommt“ und für das Thema Fitness weiterhin sensibilisiert werden muss, um letztendlich auch für das dFFA zu begeistern.

Als ein Vorzeigeprojekt dient hier der alljährliche „Abnahme- und Kennenlerntag für das dFFA“ in Rendsburg: Die Veranstaltung fand im letzten Jahr bereits zum siebenten Mal statt. Etwa 40 Teilnehmende hatten hier die Möglichkeit, sowohl die Anforderungen für das Fitnessabzeichen kennenzulernen als auch eine oder mehrere der elf angebotenen Disziplinen auszuprobieren bzw. abzulegen. Neben dem dFFA für die Einsatzkräfte konnten parallel auch wieder Disziplinen für das neue dFFA – „Jugend“ in den Leistungsbereichen Ausdauer, Kraft und Koordination angeboten werden. Diese Möglichkeit ließen sich elf Jugendfeuerwehrangehörige nicht nehmen und waren ebenso an diesem Tag aktiv. Der zuständige Organisator und Kreisfachwart für Feuerwehrsport des KFV Rendsburg-Eckernförde Jan Traulsen sagte hierzu: „Das hohe Interesse und die Begeisterung für das feuerwehrspezifische Sportabzeichen bei unserem dFFA-Tag zeigen uns, dass das Thema Fitness in der Feuerwehr landesweit auf einem guten Weg ist. Das dFFA –„Jugend“ kann in den Jugendfeuerwehren genutzt werden, um Jugendliche langfristig zum Sporttreiben zu motivieren.“

Eine erfolgreiche Serienveranstaltung ist auch die dFFA-Abnahmeberechtigtenschulung, zu der die HFUK Nord gemeinsam mit dem jeweiligen Landesfeuerwehrverband jährlich einladen. Im letzten Jahr fand die Schulung an der Sportschule Güstrow statt, zu der sich 16 Kameradinnen und Kameraden anmeldeten. Kompakte Theorievorträge zum Thema dFFA/dJFFA sowie zu FitForFire und Unfallversicherungsschutz rundeten den ersten Teil dieser Veranstaltung ab. Anschließend ging es zum praktischen Teil in die Sporthalle. Hier erhielten alle Teilnehmenden die Gelegenheit, sich einen Überblick über den organisatorischen Ablauf bezüglich einiger Disziplinen zu verschaffen. Zudem wurde hier von einem Großteil der Beteiligten zugleich der Koordinationsparcours, Kasten-Bumerang-Test und die Kraftdisziplinen Beugehang und Bankdrücken abgelegt. Die Veranstalter zeigten sich hoch zufrieden und lobten den Einsatz der Beteiligten.

Deutsche Feuerwehr-Fitness-Abzeichen (dFFA)zoom

Der Grundgedanke des DFFA ist, jeder Feuerwehrfrau und jedem Feuerwehrmann die Möglichkeit zu bieten, die persönliche körperliche Leistungsfähigkeit vor dem Hintergrund feuerwehrtypischer Belastungen und Bewegungsmuster unter Beweis zu stellen. Dabei muss das DFFA in drei Kategorien (Ausdauer, Kraft und Technik-Koordination) mit je einer Disziplin erfolgreich (Bronze, Silber oder Gold) absolviert werden. Wer es schafft, als Feuerangehörige(r) die Bronze-Medaille zu erreichen, beweist eine solide Grundfitness. Somit stellt das dFFA auch ein attraktives, persönliches Ziel für jede Einsatzkraft dar. Die HFUK Nord unterstützte die dFFA-Veranstaltungen im Rahmen des Präventionsprogramms „FitForFire“ nach dem Motto „Wer löschen will, muss brennen. Für Sport.“ auf vielfältige Weise und begrüßt ausdrücklich die Eigeninitiative der Kreisfachwarte für Feuerwehrsport.

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