dFFA-Tag in Rendsburg: Feuerwehrangehörige stellen in Rendsburg ihre Fitness unter Beweis

14.08.2018

Der Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde hat zum siebenten Mal einen landesweiten Abnahme- und Kennlerntag für das deutsche Feuerwehr Fitness Abzeichen (dFFA) durchgeführt. Die HFUK Nord unterstützte die erfolgreiche Sportveranstaltung auch in diesem Jahr.

Die Feuerwehrsport-Begeisterten mit dem dFFA-Prüfer-Team und Kreisfachwart für Feuerwehrsport Dr. Jan Traulsen (rechts kniend). (Foto: Thomas Quint / KFV RD-ECK)zoom
Die Feuerwehrsport-Begeisterten mit dem dFFA-Prüfer-Team und Kreisfachwart für Feuerwehrsport Dr. Jan Traulsen (rechts kniend). (Foto: Thomas Quint / KFV RD-ECK)

Der Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde hat zum siebenten Mal einen landesweiten Abnahme- und Kennlerntag für das deutsche Feuerwehr Fitness Abzeichen (dFFA) durchgeführt. Insgesamt 37 Feuerwehrsportlerinnen und Feuerwehrsportler konnte Kreisvorstandsmitglied Dr. Jan Traulsen im Jugendfeuerwehrzentrum Schleswig-Holstein gGmbH in Rendsburg begrüßen. Gleichzeitig nutzten Jugendfeuerwehrangehörige die Möglichkeit, das 2016 neu eingeführte dFFA - Jugend (dFFA-J) kennenzulernen oder abzulegen. Die Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord (HFUK Nord) unterstützte die erfolgreiche Sportveranstaltung auch in diesem Jahr.

Für einige Kameradinnen und Kameraden war diese Veranstaltung die ideale Möglichkeit, die Anforderungen für das dFFA im Allgemeinen kennenzulernen bzw. Einzeldisziplinen abzulegen. Andere Teilnehmende wiederum haben sich im Vorfeld auf den Abnahmetag gezielt vorbereitet und gaben vollen Einsatz, um ausgewählte Disziplinen erfolgreich zu bewältigen. Neben dem dFFA für die Einsatzkräfte konnten in diesem Jahr parallel auch wieder Disziplinen für das neue dFFA - Jugend in den Leistungsbereichen Ausdauer, Kraft und Koordination angeboten werden. Diese Möglichkeit ließen sich elf junge Nachwuchs-Brandschützerinnen und -Brandschützer nicht nehmen und waren ebenso an diesem Tag aktiv.

Der Kasten-Bumerang-Test wurde von den meisten Teilnehmenden durchlaufen, um den Leistungsbereich Koordination abzudecken. (Foto: Jan Traulsen / KFV RD-ECK)zoom
Der Kasten-Bumerang-Test wurde von den meisten Teilnehmenden durchlaufen, um den Leistungsbereich Koordination abzudecken. (Foto: Jan Traulsen / KFV RD-ECK)

Insgesamt waren somit fast 40 Teilnehmende anwesend, die sich an 11 Disziplinen ausprobieren konnten. Da Dr. Jan Traulsen als Kreisfachwart für Feuerwehrsport ein erfahrenes und hilfsbereites dFFA-Prüfer-Team um sich herum hatte (Peter Friebe und Jörg Fräsdorf (beide FF Wattenbek), Jörg Ziegler (FF Gettorf), Klaus Tinnefeld (FF Schülldorf) sowie Jörg Damm (FF Fockbek)), konnte diese Sportveranstaltung vor dem Hintergrund der logistischen Bewältigung abermals gelingen. „Das hohe Interesse und die Begeisterung für das feuerwehrspezifische Sportabzeichen bei unserem dFFA-Tag zeigen uns, dass das Thema Fitness in der Feuerwehr landesweit auf einem guten Weg ist“, so Traulsen und ergänzte: „Das dFFA - Jugend kann in den Jugendfeuerwehren genutzt werden, um Jugendliche langfristig zum Sporttreiben zu motivieren."

Der dFFA Abnahme- und Kennlerntag in Rendsburg ist zu einer erfolgreichen Serienveranstaltung geworden. Das Feuerwehrsport-Ereignis im Jugendfeuerwehrzentrum Schleswig-Holstein fand bereits seit 2013 zum siebenten Mal statt. Die HFUK Nord unterstützte erneut dieses dFFA-Ereignis – unter dem Motto „Wer löschen will, muss brennen. Für Sport!“ – und erfreute sich an den hohen Teilnehmerzahlen.

Der Grundgedanke des dFFA ist, jeder Feuerwehrfrau und jedem Feuerwehrmann sowie der Jugendfeuerwehr die Möglichkeit zu bieten, die persönliche körperliche Leistungsfähigkeit vor dem Hintergrund feuerwehrtypischer Belastungen und Bewegungsmuster unter Beweis zu stellen. Dabei muss das dFFA in drei Kategorien (Ausdauer, Kraft und Technik-Koordination) mit je einer Disziplin erfolgreich (Bronze, Silber oder Gold) absolviert werden. Die HFUK Nord empfiehlt in diesem Zusammenhang, sich als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr ausreichend auf die Disziplinen vorzubereiten. Wer es schafft, als Feuerwehrmann oder -frau die Bronze-Medaille zu erreichen, beweist damit bereits eine solide Grundfitness.

Detaillierte Informationen und die genauen Anforderungen (Tabellen zu den einzelnen Disziplinen, die nach Alter gestaffelt sind) können auf den Seiten der Deutschen Feuerwehr-Sportföderation e.V. im Internet eingesehen werden (www.dfs-ev.de).

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