Selbstverständlich sicher und gesund: Neue Präventionskampagne "kommmitmensch" gestartet

07.11.2017

„kommmitmensch“ – dazu laden Unfallkassen, Feuerwehr-Unfallkassen und Berufsgenossenschaften mit ihrer neuen Kampagne ein. Wer der Einladung folgt, lernt die Stellschrauben für ein sicheres und gesundes Arbeiten und Leben kennen.

Präventionskampagne "kommmitmensch"zoom

„kommmitmensch“ – dazu laden Unfallkassen, Feuerwehr-Unfallkassen und Berufsgenossenschaften mit ihrer neuen Kampagne ein. Wer der Einladung folgt, lernt die Stellschrauben für ein sicheres und gesundes Arbeiten und Leben kennen.

Jahr für Jahr meldet die Gesetzliche Unfallversicherung neue Tiefstände für das Unfallrisiko auf der Arbeit. Auch die Zahl der neuen Unfallrenten ist stark gesunken. Dennoch starten Unfallkassen, Feuerwehr-Unfallkassen und Berufsgenossenschaften in diesem Jahr eine neue Kampagne. Das Ziel: die Kultur der Prävention in der Arbeitswelt verändern.

„Wir brauchen daher einen neuen Ansatz, wenn wir unserem Ziel einer Welt ohne Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Erkrankungen näherkommen wollen.“, erklärt Dr. Walter Eichendorf, stv. Hauptgeschäftsführer des Spitzenverbandes der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Der zweite Grund habe etwas mit dem Wandel der Arbeitswelt zu tun: „Wir erleben bereits tiefgreifende Veränderungen der Art, wie Menschen arbeiten und leben. Es ist keineswegs garantiert, dass dies nicht auch wieder zu steigenden Unfallzahlen führen könnte. Wir brauchen daher eine Herangehensweise, die mögliche Risiken in den Blick nimmt. Um auch die Arbeitswelt von morgen sicher und gesund zu gestalten und das prioritäre Ziel zu erreichen, tödliche und schwere Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten zu vermeiden, mobilisieren wir daher mit der Kampagne ‚kommmitmensch‘ weitere Kräfte.“

Das Logo der neuen Kampagne "Kommmitmensch"zoom

Mit ihrer Kampagne spannen die in der DGUV organisierten Unfallversicherungsträger den Bogen weiter. Unter dem Schlagwort „Präventionskultur“ lenken sie den Blick darauf, welchen Stellenwert Sicherheit und Gesundheit in einem Betrieb oder einer öffentlichen Einrichtung genießt. Tatsächlich lässt sich dieser Wert ablesen: Wenn sich kaum Unfälle ereignen und Beschäftigte selten krankheitsbedingt ausfallen, steckt etwas dahinter: eine Führung, die dafür sorgt, dass ihre Beschäftigten keinen körperlichen und psychischen Gefahren ausgesetzt sind. Wie das gelingen kann, zeigt die Kampagne „komm mit mensch“ – SICHER. GESUND. MITEINANDER.

Die Kampagne stellt gute Beispiele vor, die eins gemeinsam haben: Alle Beteiligten denken und handeln selbstverständlich sicher und gesund. Zugleich zeigt sie, wo die Stellschrauben liegen – in den Handlungsfeldern Führung, Kommunikation, Beteiligung, Fehlerkultur, Betriebsklima, Sicherheit und Gesundheit. Dabei macht die Kampagne keine Vorschriften – die gibt es für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz bereits –, sondern wirbt ohne erhobenen Zeigefinger für ein gesundes Miteinander.

Die Feuerwehr-Unfallkassen werden sich z.B. mit dem Projekt „FUK-CIRS – Datenbank zur Erfassung von Beinahe-Unfällen im Feuerwehrdienst“ an der Kampagne beteiligen. Das Projekt ist auf die Handlungsfelder „Fehlerkultur“, „Führung“ sowie „Beteiligung“ zugeschnitten. Die Datenbank „FUK-CIRS“ wird durch die Arbeitsgemeinschaft der Feuerwehr-Unfallkassen betrieben. Im Rahmen der Beteiligung an der Kampagne peilt die Arbeitsgemeinschaft der Feuerwehr-Unfallkassen eine noch weitere Verbreitung und Nutzung der Datenbank an.

Multimedia-Kampagne
Die Kampagne startete auf der Fachmesse A+A am 18. Oktober 2017 in Düsseldorf. Parallel wecken Plakate im öffentlichen Raum Neugier. Auf Facebook, Instagram und Twitter wird die Kampagne intensiv begleitet werden, unter anderem mit kurzen Filmen. Weitere Infos gibt es unter www.kommmitmensch.de.

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