Persönliche Schutzausrüstung bei der Feuerwehr: Broschüre zur PSA-Auswahl erhältlich

22.08.2017

Zum Ende des Jahres 2016 ist die neue DGUV Information 205-014 „Auswahl von persönlicher Schutzausrüstung für Einsätze bei der Feuerwehr“ veröffentlicht worden. Sie löst die alte DGUV Information „Auswahl von persönlicher Schutzausrüstung auf der Basis einer Gefährdungsbeurteilung für Einsätze bei deutschen Feuerwehren“ ab und ist eine Weiterentwicklung der vfdb-Richtlinie 0805/BGI/GUV-I 8675 vom Juli 2008.

DGUV Information 205-014: Auswahl von persönlicher Schutzausrüstung für Einsätze bei der Feuerwehrzoom

Zum Ende des Jahres 2016 ist die neue DGUV Information 205-014 „Auswahl von persönlicher Schutzausrüstung für Einsätze bei der Feuerwehr“ veröffentlicht worden. Sie löst die alte DGUV Information „Auswahl von persönlicher Schutzausrüstung auf der Basis einer Gefährdungsbeurteilung für Einsätze bei deutschen Feuerwehren“ ab und ist eine Weiterentwicklung der vfdb-Richtlinie 0805/ BGI/GUV-I 8675 vom Juli 2008.

In der neuen DGUV Information 205-014 wurden folgende Gesetze, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften (UVV) berücksichtigt:

  • Arbeitsschutzgesetz – ArbSchG,
  • PSA-Benutzungsverordnung – PSA-BV,
  • 8. Verordnung zum Produktsicherheitsgesetz – 8. ProdSV,
  • UVV „Grundsätze der Prävention“ (DGUV Vorschrift 1),
  • UVV „Feuerwehren“ (DGUV Vorschrift 49).

Die DGUV Information legt Gefährdungen, die bei der Brandbekämpfung im Innen- und Außenbereich, bei der technischen Rettung, den Einsätzen gemäß Feuerwehr-Dienstvorschrift (FwDV) 500 sowie den sonstigen Hilfeleistungen anzunehmen und bei den Tätigkeiten der meisten Feuerwehren anzutreffen sind, zugrunde. Die neue Struktur der 148-seitigen Broschüre stellt die Anpassung des Regelwerkes an die Bedürfnisse und Fragestellungen der Feuerwehren als Anwender dar.

"PSA-Auswahl": In der Schrift sind die diversen unterschiedlichen PSA für den Feuerwehreinsatz dargestellt.zoom
"PSA-Auswahl": In der Schrift sind die diversen unterschiedlichen PSA für den Feuerwehreinsatz dargestellt.

Einzelne Elemente der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) können für den Feuerwehreinsatz nicht isoliert betrachtet werden. Umfassender Schutz vor den Gefährdungen bei Feuerwehreinsätzen bietet nur ein abgestimmtes, in sich kompatibles System, welches nach taktischen Gegebenheiten zusammenzustellen ist. Die fortschreitende Differenzierung von Schutzklassen und Anforderungen bei einzelnen Teilen der PSA machten es erforderlich, verstärkt auf einzelne Module einzugehen. Daher wurden dem allgemeinen Teil dieser DGUV Information 205-014 Anhänge beigefügt, die spezifische Informationen zu Schutzmöglichkeiten und Empfehlungen für die Auswahl von geeigneter PSA anbieten.

Der Träger der Feuerwehr muss vor der Beschaffung der jeweiligen PSA eine Gefährdungsbeurteilung voranstellen. Für eine Gefährdungsbeurteilung müssen zunächst die Gefahren erfasst werden, die im Einsatz und bei Übungen auftreten können. In der DGUV Information wurden auf der Grundlage von Einsatzszenarien und mit Hilfe von Erfahrungswerten Wahrscheinlichkeiten ermittelt, bei denen die einzelnen Gefährdungen auftreten können. Die Zusammenstellung von Informationen zu den unterschiedlichen PSA kann als Entscheidungshilfe für die Auswahl dienen.

Verteilung: Feuerwehren aus dem Zuständigkeitsbereich der HFUK Nord erhalten die Broschüre DGUV Information 205-014 „Auswahl von persönlicher Schutzausrüstung für Einsätze bei der Feuerwehr“ auf Anfrage bei den jeweiligen Geschäftsstellen in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.

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