Feuer gefangen für Rollstuhlbasketball! Jugendfeuerwehr Hamburg und HFUK Nord erlebten besonderes Sport-Event in Hamburg

20.08.2018

Im Rahmen der Rollstuhlbasketball-WW in Hamburg konnten Mitglieder der Jugendfeuerwehr Hamburg sowie der Selbstverwaltung der HFUK Nord am Samstag, den 18. August 2018 bei einer gemeinsamen Aktion Inklusion hautnah erleben.

Das Meet & Greet mit den Spielerinnen Johanna Welin, Marina Mohnen, Laura Fürst und deren Trainer Martin Ottozoom
Das Meet & Greet mit den Spielerinnen Johanna Welin, Marina Mohnen, Laura Fürst und deren Trainer Martin Otto

Quietschende Reifen, krachende Rollstühle, zappelnde Netze: Rollstuhlbasketball ist spektakulär! 16 Männer und 12 Frauenteams spielen bei der Rollstuhlbasketball-WW in Hamburg vom 16.-26. August 2018 in 96 Partien um den begehrtesten Titel außerhalb der Paralympics. Im Rahmen dieses Sportereignisses erlebten Mitarbeiter der HFUK Nord und Mitglieder der Selbstverwaltung sowie der Jugendfeuerwehr Hamburg am Samstag, den 18. August 2018 Inklusion hautnah. Die HFUK Nord hatte zu einem „Meet and Greet“ mit der deutschen Frauen-Nationalmannschaft und dem Spiel der Herren-Nationalmannschaft geladen. Der ereignisreiche Nachmittag sorgte für Begeisterung und einen nachhaltigen Eindruck bei allen Gästen.

Nach einem Besuch des Aktionsstands der Jugendfeuerwehr Hamburg, auf dem es ermöglicht wurde, sich auf der WM-Plaza zu präsentieren, und einem Rundgang über die Wettkampfstätten trafen Mitglieder der Hamburger Jugendfeuerwehr und die HFUK Nord-Delegation Spielerinnen der deutschen Frauen-Nationalmannschaft, die kurz zuvor ihr Gruppenspiel mit 58:33 gegen Frankreich gewonnen hatte. Gerade die Jugendfeuerwehrangehörigen zeigten sich vom Rollstuhlbasketball begeistert und löcherten neugierig die Spielerinnen Johanna Welin, Marina Mohnen, Laura Fürst und deren Trainer Martin Otto mit Fragen rund um den Sport. Danach gab es, die Möglichkeit für die Jugendlichen, sich im Rollstuhlbasketball selbst auszuprobieren. Ohne zu zögern versuchten sich alle fleißig im Körbe-Werfen.

Vom 16. bis 26. August 2018 wetteifern 16 Männer- und 12 Frauenteams um den Rollstuhlbasketball-Weltmeistertitel. zoom
Vom 16. bis 26. August 2018 wetteifern 16 Männer- und 12 Frauenteams um den Rollstuhlbasketball-Weltmeistertitel.

Im Anschluss fand das Spiel der deutschen Herren Nationalmannschaft gegen den Iran statt. Vor ausverkaufter Kulisse (knapp 3.400 Zuschauerinnen und Zuschauer) hatte der Gastgeber mit 63:67 zwar das Nachsehen, jedoch sorgte die Atmosphäre für Begeisterung bei den Vertretern der HFUK Nord-Selbstverwaltung und den Hamburger Jugendfeuerwehrleuten.

Alle teilnehmenden Athletinnen und Athleten verdienen größten Respekt für ihre Leistungen und ihren sportlichen Kampfgeist vor dem Hintergrund ihrer körperlichen Behinderung. Eine derartige Veranstaltung ist die ideale Plattform, um für das Thema Inklusion aufmerksam zu machen. Teilhabe von allen Menschen mit und ohne geistige oder körperliche Einschränkung spielt eine tragende Rolle in unserer Gesellschaft. Auch in den Feuerwehren gewinnt die Einbeziehung und aktive Beteiligung von Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und verschiedenen Hintergründen  immer mehr an Bedeutung. Insofern tragen die HFUK Nord und die Jugendfeuerwehr Hamburg mit der Aktion im Rahmen der Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaft zur nachhaltigen Wahrnehmung des Themas Inklusion bei.

Auch in den kommenden Tagen werden wieder verschiedene Hamburger Jugendfeuerwehr-Gruppen bei der WM zu Gast sein. Neben der Präsentation der Jugendfeuerwehr-Arbeit auf der WM-Plaza werden die Nachwuchs-Feuerwehrleute auch die Spiele besuchen. Die HFUK Nord hat dafür 150 Tickets bereitgestellt.

Fotos: Christian Heinz / HFUK Nord

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