Neue FitForFire-Trainingsbroschüre: Mit gezielten Übungen stolperfrei durch den Dienst

 
 
Das FitForFire Stabilitäts- und Koordinationstraining

Mit der Broschüre „DasFitForFire Stabilitäts- und Koordinationstraining zur Reduzierung von SRS-Unfällen“ stellt die HFUK Nord ein neues Trainingsheft für den Dienstsport zur Verfügung. Spezielle Übungen sollen dabei helfen, körperliche Fertigkeiten gezielt zu trainieren, um Verletzungen vorzubeugen, die durch Stolpern, Rutschen oder darauf bezogenes Stürzen (SRS) verursacht werden können. Die neue Broschüre der HFUK Nord ist das bundesweit erste spezielle Trainingshandbuch gegen SRS-Unfälle für Feuerwehrangehörige. Sie kann ab sofort kostenlos bezogen werden.

 
 
Stolperfallen lauern in der Feuerwehr überall

Der aufrechte Gang ist eine alltägliche und normale Bewegung, zugleich jedoch eine der unsichersten Fortbewegungsvorgänge. Wird die Schrittbewegung nämlich gestört und somit das Gleichgewicht beeinträchtigt, kann die vermeidlich normalste Sache der Welt zu einem Drahtseilakt mit unangenehmen Folgen werden. Die Ursachen für eine unfreiwillige „Rutschpartie“ sind vielfältig und reichen von Unebenheiten am Boden, über fehlende Gefahrenkennzeichnungen bis hin zu Hektik, Unaufmerksamkeit, unzureichendes Koordinationsvermögen oder eingeschränkte Wahrnehmung. Dazu kommen in der kalten Jahreszeit Dunkelheit, nasses Laub, Schnee sowie Eis und bieten eine gefährliche Grundlage zum Straucheln und Fallen. Schwerwiegende Verletzungen wie Knochenbrüche, Bänder- und Sehnenrisse können die Folge sein. Im Geschäftsgebiet der HFUK Nord machten SRS-Unfälle im Jahr 2012 fast die Hälfte am Gesamtunfallaufkommen aus. Das Besondere daran: Dieser Unfallmechanismus kann jeden Feuerwehrangehörigen jederzeit, an jedem Ort treffen.

 
 
Cablecross

In unterschiedlichen Studien wird deutlich, dass für einen SRS-Unfall nicht nur ausschließlich die äußere Umgebung und Rahmenbedingungen verantwortlich sind, sondern auch die persönliche Fitness eine wesentliche Rolle bei der Unfallverhütung spielt. Das heißt, dass bspw. ein Ausrutschen nicht ausschließlich auf Grund des nassen Bodens und fehlender Kennzeichnung erfolgt, sondern auch wegen fehlenden Kraft- und Koordinationsvermögens. 
Die körperliche Leistungsfähigkeit spielt eine zentrale Rolle. Hier kommt es auf einen stabilen Oberkörper, ausreichend Beinkraft und Gleichgewichtsfähigkeit an. Wer diese Fertigkeiten während des Dienstsports trainiert, kann einer möglichen SRS-Unfallgefahr aktiv entgegenwirken. Das Trainingshandbuch „Stabilitäts- und Koordinationstraining“ gibt dazu kompakte Hintergrundinformationen und zeigt viele praktische Übungen für ein spezielles Kraft- und Koordinationstraining auf. Durch die speziellen Übungen werden Voraussetzungen für die körperliche Leistungsfähigkeit geschaffen, die besonders zur Minimierung der SRS-Unfallmechanismen und allgemein zur Unfallverhütung im Feuerwehrdienst beitragen können. 

Für Feuerwehren aus dem Geschäftsbereich der HFUK Nord ist die Broschüre ab sofort und kostenlos bestellbar. Hierfür richten Sie Ihre Anfrage bitte an Herrn Jens-Oliver Mohr (mohr@hfuk-nord.de, Tel.: 0431 - 99 07 48 23).

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