Fragen & Antworten

 
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  • Geeignete Ärzte / G-26

    Um Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren eine Unterstützung bei der Suche nach Ärztinnen und Ärzten für Eignungsuntersuchungen für Atemschutzgeräteträgerinnen und Atemschutzgeräteträger zu bieten, stellen wir eine Übersichtsliste bereit. Diese Liste dient dazu, eine geeignete Ärztin oder einen geeigneten Arzt in der (näheren) Umgebung der Freiwilligen Feuerwehr zu finden und sie bzw. ihn mit Eignungsuntersuchungen vertraglich zu beauftragen.

    Sie finden hier eine Übersicht über jene Ärztinnen und Ärzte, die ab dem Jahr 2019 die von den Ärztekammern in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zertifizierte Fortbildung „Eignungsuntersuchung“ der HFUK Nord erfolgreich besucht haben.

  • Gemeinschaftsveranstaltungen

    Was versteht man im unfallversicherungsrechtlichen Sinne unter einer Gemeinschaftsveranstaltung?

    Gemeinschaftsveranstaltungen sind Veranstaltungen, die dazu dienen, die Verbundenheit und das Vertrauensverhältnis zwischen der Leitung und den Feuerwehrangehörigen zu fördern. Hierzu gehören typischerweise Kameradschaftsabende, Weihnachtsfeiern, Ausflüge usw.. 

    Unter welchen Voraussetzungen besteht Versicherungsschutz? 

    Versicherungsschutz ist gegeben, wenn
    die Veranstaltung von der Autorität des Wehrführers getragen wird,
    der Wehrführer selbst anwesend ist oder sich durch einen Beauftragten vertreten lässt,
    alle Wehrangehörigen, wenn auch ohne Pflicht, an der Veranstaltung teilnehmen können,
    und die Zusammenkunft der Kameradschaft dient.

    Welche Tätigkeiten sind hierbei versichert? 

    Alle Tätigkeiten sind versichert, die mit der Durchführung der Veranstaltung in einem ursächlichen Zusammenhang stehen. Hierzu zählen insbesondere die Vorbereitungs- und Abschlussarbeiten, das gesellige Beisammensein, Darbietungen, Bewirten usw.. 

    Wann endet der Versicherungsschutz? 

    Jede Veranstaltung hat einen offiziellen Beginn und ein offizielles Ende. Die Zeitpunkte werden vom Wehrführer festgelegt und mitgeteilt. Um sich den Versicherungsschutz auf dem Heimweg zu erhalten, muss der Feuerwehrangehörige innerhalb von zwei Stunden nach dem offiziellen Ende den direkten Heimweg antreten.  Siehe auch Unterbrechung.  

  • Genossenschaftsprinzip

    Die Unfallversicherungsträger sind nach dem Genossenschaftsprinzip organisiert. Die Grundzüge sind: Solidargemeinschaft: Jeder Unternehmer ist automatisch Mitglied eines UV-Trägers, der fachlich und örtlich zuständig ist (Siehe auch Zuständigkeit). Damit ist jeder Arbeitnehmer automatisch gesetzlich unfallversichert. Die gilt vom Zeitpunkt der Arbeitsaufnahme an, unabhängig von erfolgter Anmeldung und geleisteten Beitragszahlungen durch den Unternehmer. Die private Einzelhaftung ist abgelöst durch die gemeinsame Haftung aller Unternehmen der betreffenden Branche. Der Anspruch des Verletzten besteht direkt gegenüber dem UV-Träger und ist vom Verschulden unabhängig. Dies dient auch der Sicherung des Betriebsfriedens. Die UV-Träger sind Körperschaften des öffentlichen Rechts mit dem Recht der Selbstverwaltung (Siehe Selbsverwaltung) unter staatlicher Aufsicht. Die Beiträge werden allein von den Unternehmern aufgebracht, aufgrund der besonderen Fürsorgepflicht des Unternehmers und der Haftungsablösung der Unternehmers durch die UV-Träger.  

FAQ1
FAQ2