Fragen & Antworten

 
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  • Wegeunfall

    Wann beginnt und endet der versicherte Weg?

    Die Außentür des Wohnhauses trennt den privaten vom dienstlichen Bereich. Deshalb beginnt und endet der Versicherungsschutz zum und vom Feuerwehrdienst grundsätzlich an dieser Stelle. Welches Verkehrsmittel genutzt, welcher Weg gewählt wurde, ist von keiner großen Relevanz. Es kommt nur darauf an, dass der Weg unternommen wird, weil der Feuerwehrdienst dies erfordert. 

    Keine Regel ohne Ausnahme: Im Alarmfall beginnt der Dienstweg bereits häuslichen Bereich. 

    Erhebliche Umwege oder Abwege, die aus privaten Gründen unternommen werden, führen zum Verlust des Versicherungsschutzes. Abwege sind solche, die aus privaten/eigenwirtschaftlichen Gründen vom Ziel weg oder über Ziel hinaus führen; Umwege führen zwar in Richtung des Zieles, weichen jedoch ebenfalls aus privaten/eigenwirtschaftlichen Gründen nicht ganz unerheblich vom direkten Weg ab. 

    Darunter fallen jedoch nicht Fahrgemeinschaften. Eine solche liegt vor, wenn ein/e Feuerwehrangehöriger mit anderen ein gemeinsames Fahrzeug genutzt, dabei vom direkten Weg abweicht und auf diesem Ab- oder Umweg einen Unfall erleidet. 

    Wird die Fahrt aus eigenwirtschaftlichen Gründen, ist der UV-Schutz währenddessen unterbrochen und kann bei Weiterfahrt wieder aufleben. Dauert das eigenwirtschaftliche Handeln (z.B. Aufsuchen einer Gaststätte) länger als 2 Stunden, handelt es sich bei dem danach angetretene Heimweg um einen Privatweg.  

  • Wettkämpfe im Dienstsport

    „Wettkampfmäßiger“ oder zur Erzielung von Spitzenleistungen ausgeübter Sport ist nur dann gesetzlich unfallversichert, wenn der dienstliche Zweck im Vordergrund steht. Das ist der Fall, wenn die Wettkämpfe offiziellen Charakter tragen, von Feuerwehrverbänden organisiert und ausgetragen werden und die Teilnahme mit Wissen des Unternehmers (Gemeinde) erfolgt. Davon erfasst sind auch die Vorbereitungsübungen. 

FAQ1
FAQ2