Pressemitteilung der HFUK Nord vom 25.03.2014:

KIEL, 25.03.2014, Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord


Schlimme Folgen, ein Leben lang: 

Videoclip zeigt dramatisches Ende einer Jugendfeuerwehrübung

Die Feuerwehr-Unfallkassen HFUK Nord und FUK Mitte haben im Rahmen ihrer aktuellen Unfallverhütungsaktion „Das kann ins Auge gehen" einen neuen Videoclip veröffentlicht. Der kurze Film erzählt die Geschichte von Andy, einem glücklichen Jugendfeuerwehrmann, dem auf dramatische Weise ein Unfall widerfährt.  Die Premiere fand am 24. März 2014 bei der Jugendfeuerwehr Bordesholm statt, die beim Filmdreh aktiv mitgewirkt hat. 

Routine, Zeitdruck, Schusselfehler …   

Für Andy läuft es eigentlich perfekt. Er hat die Schule erfolgreich beendet und die Zusage für seine Wunsch-Lehrstelle als Technischer Zeichner in der Tasche. Auch bei der Jugendfeuerwehr läuft alles nach Plan. Andy ist beliebt und anerkannt in der Gruppe, steht mit 16 Jahren kurz vor dem Übertritt in die Einsatzabteilung. Mit seiner Freundin ist er glücklich. Bis es zu dem verheerenden Missgeschick kommt, das Andys Leben auf einen Schlag völlig verändern könnte. Als am Nachmittag eine Löschübung ansteht, passiert ein schlimmer Unfall. 

Wie konnte es dazu kommen? Es war doch eigentlich alles wie immer, alles Routine...! Der Löschangriff wurde vorher schon –zig mal geübt und jeder Handgriff saß. Nun sollte es noch schneller laufen, schließlich wollte die Jugendfeuerwehr zum anstehenden „Tag der offenen Tür“ eine zackige Übung präsentieren. Und dann das: Erst der Zeitdruck, dann die Freude über die neue Bestzeit und ein paar einfache Schusselfehler, der unbedachte Fehltritt - und schon flog auch das unter Druck stehende Strahlrohr durch die Luft. Ein paar dumme Zufälle? Eine sogenannte Verkettung unglücklicher Umstände? 

Die Folgen für Andy sind schlimm – eben noch vollkommen glücklich, nun schwer an den Augen verletzt. Der neue Videoclip der Feuerwehr-Unfallkassen setzt sich mit dem Unfallverhütungsthema Augenverletzungen durch Löschwasserstrahlen auf sehr ernste Art und Weise auseinander. Der Film zeigt die gesundheitlichen und sozialen Konsequenzen schwerer Augenverletzungen für die Betroffenen. Gerade junge bzw. Jugendfeuerwehrangehörige, die noch ihre schulische Laufbahn absolvieren oder am Beginn ihrer beruflichen Karriere stehen, trifft eine solche Verletzung, die das ganze weitere Leben bestimmen kann, sehr hart.

Der Film zeigt auch, wie schnell sich durch Unachtsamkeit und Nichtbeachtung einfacher Arbeitsschutzregeln ein Unfall beim Feuerwehrdienst ereignen kann und wie im Nachhinein alle Beteiligten darunter zu leiden haben. Somit ist der Film bewusst darauf ausgelegt, die verschiedenen Dimensionen und Konsequenzen aufzuzeigen, die aus einem Arbeitsunfall hervorgehen können. 

Der Film kann ab sofort auf der Internetseite der HFUK Nord angesehen und  heruntergeladen werden. Ansehen kann man ihn auch auf den youtube-Kanälen der Feuerwehr-Unfallkassen HFUK Nord und FUK Mitte. Er lässt sich für die Ausbildung mit der Jugendfeuerwehr und der Einsatzabteilung prima einsetzen, um die Gefahren durch Löschwasserstrahlen sowie den Augen- und Gesichtsschutz zu besprechen.   

Dank an Jugendfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr Bordesholm   

Ein großes Dankeschön möchten die HFUK Nord und die FUK Mitte den Angehörigen der Jugendfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr Bordesholm (Landkreis Rendsburg-Eckernförde) aussprechen, die als Schauspielerinnen und Schauspieler großartig mitarbeiteten und bei der Produktion des Films eine riesige logistische Unterstützung waren! 

Beide Feuerwehr-Unfallkassen wollen mit der Unfallverhütungsaktion  „Das kann ins Auge gehen" die Angehörigen der Jugendfeuerwehren und Feuerwehren erreichen. Ziel ist es, die Gefahr schwerer Augen- und Gesichtsverletzungen, die von einem Löschwasserstrahl ausgeht, zu verdeutlichen. Auf diese Weise soll ein bewussterer Umgang mit Schläuchen und Strahlrohren sowie die Optimierung organisatorischer Abläufe bei Übungen und im Einsatz erreicht werden. 

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Die Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord (HFUK Nord) ist Träger der gesetzlichen Unfallversicherung für die Freiwilligen Feuerwehren in den Ländern Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Die HFUK Nord betreut über 120.000 Feuerwehrangehörige. Mit vier Standorten in Hamburg, Kiel, Güstrow und Schwerin ist die Kasse in der Fläche vertreten.

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Weitere Materialien für die Veröffentlichung können Sie hier aufrufen bzw. herunterladen:


1. Foto (copyright HFUK Nord / Ulf Wahls)

Titelbild Videoclip "Gefahr übersehen - kann ins Auge gehen!"


2. Foto (copyright HFUK Nord)  

Logo der Unfallverhütungsaktion "Das kann ins Auge gehen!"


3. Foto (copyright HFUK Nord / Christian Heinz)  

Die Jugendfeuerwehr Bordesholm freut sich über die gelungene Filmpremiere des Videoclips. Als Dankeschön für die großartige Unterstützung beim Filmdreh wurde der Jugendfeuerwehr von der HFUK Nord ein Gutschein über 250 Euro für die Gruppenkasse überreicht.


4. Foto (copyright HFUK Nord / Christian Heinz)

Premierenpublikum: Gebannt schauen die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Bordesholm den Videoclip zum ersten Mal.


Sie benötigen weitere Bilder bzw. Materialien? Bitte kontaktieren Sie uns.

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Weitere Auskünfte erteilt:
Christian Heinz
Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hopfenstraße 2 d
24097 Kiel
Telefon 0431-6031747 - Telefax 0431-6031395
Mail: heinz@hfuk-nord.de - Web: www.hfuk-nord.de

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