Prävention - Unfallverhütungsvorschriften

Unfallverhütungsvorschriften für die Bundesländer Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein

Unfallverhütungsvorschriftenzoom

Aus den Unfallverhütungsvorschriften, die für den öffentlichen Dienst gelten, haben wir die für die Feuerwehren notwendigen Unfallverhütungsvorschriften (UVVen) durch Vorstand und Vertreterversammlung beschlossen.

In der untenstehenden Tabelle finden Sie eine Auflistung der für den Bereich der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord gültigen Unfallverhütungsvorschriften.

Änderungen, die sich z.B. ergeben, wenn UVVen zurückgezogen oder aktualisiert werden, finden Sie unter der Tabelle erläutert.

 
 

Von der HFUK Nord beschlossene Unfallverhütungsvorschriften

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Nr. / neue Bezeichnung* Titel Fassung DA** vom

DGUV Vorschrift 1

Grundsätze der Prävention***

04/2017


RA1 / DGUV Regel 100-001

Regel "Grundsätze der Prävention", keine UVV!

05/2006


VA3 / DGUV Vorschrift 4

Elektrische Anlagen und Betriebsmittel

01/1997

10/1999

VC53 / DGUV Vorschrift 49

Feuerwehren****

01/1997

05/2010

VD8 / DGUV Vorschrift 55

Winden, Hub- und Zuggeräte

01/1997

10/2000

VD29 / DGUV Vorschrift 71

Fahrzeuge

01/1997

01/1993

* Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat ihr Regelwerk neu geordnet. Seit 2014 wird dieses in vier Kategorien eingeteilt: DGUV Vorschriften, DGUV Regeln, DGUV Informationen und DGUV Grundsätze. Parallel dazu bekommt auch das Nummerierungssystem der Schriften eine neue Ordnung. Eine übersichtliche Darstellung der bisherigen und neuen Nummern kann man in der Transferliste einsehen. Die Liste steht hier als Download zur Verfügung.

** DA = Durchführungsanweisung

*** Grundsätze der Prävention - UVV und Regel
Die UVV "Grundsätze der Prävention" formuliert nur die zentralen Pflichten zur Gewährleistung von Sicherheit und Gesundheit in Form von allgemein gehaltenen Schutzzielen und nimmt Bezug auf staatliche Vorschriften. Dazu zählen das Arbeitsschutzgesetz, die Arbeitsstättenverordnung, die Betriebssicherheitsverordnung und die Gefahrstoffverordnung. Ergänzt und konkretisiert wird sie durch spezielle Unfallverhütungsvorschriften sowie durch rechtlich unverbindliche Regeln für Sicherheit und Gesundheit.

Somit ist der Unternehmer gefordert, die Schutzziele eigenverantwortlich umzusetzen. Das bedeutet für die Unternehmen mehr Eigenverantwortung, eröffnet aber auch Freiräume für betriebliche Regelungen. Grundlagen für die erforderlichen Arbeitsschutzmaßnahmen im Unternehmen sind durch eine Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln.

Die Regel "Grundsätze der Prävention" (GUV-R A1) für Sicherheit und Gesundheitsschutz konkretisiert und erläutert die Unfallverhütungsvorschrift „Grundsätze der Prävention“ (GUV-V A 1). Sie stellt quasi einen Ersatz der herkömmlichen Durchführungsanweisungen, auch DA abgekürzt dar.

**** Die UVV "Feuerwehren" entspricht bis auf eine Abweichung in den Durchführungsanweisungen zum Schuhwerk von Jugendfeuerwehrangehörigen der bundesweit gültigen UVV "Feuerwehren". 

Änderungen

Zurückziehung der UVV „Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung am Arbeitsplatz"

Die Unfallverhütungsvorschrift „Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung am Arbeitsplatz“ (GUV-V A 8) wurde durch die Vertreterversammlung der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord auf Ihrer Sitzung vom 14.11.2013 zurückgezogen. Die Unfallverhütungsvorschrift ist in Gänze durch die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A1.3 „Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung“ ersetzt worden. Sie finden die aktuelle Regel sowie die dazugehörigen Ergänzungen im Internet auf den Seiten der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) ...

UVV "Leitern und Tritte" zurückgezogen

Diese UVV ist ersetzt worden und durch die DGUV Information 208-016 (Handlungsanleitung für den Umgang mit Leitern und Tritten). Weitere Erläuterungen hierzu finden Sie auch in unserem Sicherheitsbrief Nr. 25 auf Seite 12.

Zurückziehung der UVV "Forsten"

Die Unfallverhütungsvorschrift (UVV) "Forsten", die sehr speziell für den hauptberuflichen professionellen Forstwirt ausgelegt ist, wurde zurückgezogen und hat für die Feuerwehren keine Gültigkeit mehr. 

Durch die Regelung Baumfällarbeiten nicht bei starkem Wind und nicht in der Dunkelheit auszuführen hat die UVV "Forsten" quasi jeglichen nächtlichen Sturmeinsatz verboten. Die UVV "Forsten" war für die Feuerwehren zu umfangreich und ging in einigen Dingen sehr speziell auf die Belange der hauptamtlichen Forstwirte ein. 

Dennoch wird sie für die Feuerwehren als "Regel der Technik" weiterhin Gültigkeit behalten und z.B. für die Beschaffung der PSA und andere Bereiche wichtige Hinweise liefern. 

Wechsel der Kurzbezeichnung für die UVV "Elektrische Anlagen und Betriebsmittel"

Die UVV "Elektrische Anlagen und Betriebsmittel" hat von der Kurzbezeichnung GUV-V A2 zu GUV-V A3 gewechselt, sich aber inhaltlich nicht geändert.


Technische Regeln für Arbeitsstätten (ASR)

Vermehrt werden Unfallverhütungsvorschriften in staatliches Recht, wie in den Technische Regeln für Arbeitsstätten (ASR), umgesetzt.

Die ASR kann man von der Internetseite der Bundesanstalt  für Arbeit und Arbeitsmedizin (BAuA) hier ... herunterladen. Es ist auch möglich auf die Startseite der BAuA www.baua.de zu gehen und dort den Suchbegriff ASR einzugeben.  


 
 
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