Wir über uns

Aufgaben

Träger der gesetzlichen Unfallversicherung für die Feuerwehrangehörigen im Brandschutz, der Technischen Hilfeleistung, im Katastrophenschutz und im Rettungsdienst


Übertragene Aufgaben

Erstattung der Entgeltfortzahlung an private Arbeitgeber und Entschädigung nicht-unfallbedingter Gesundheitsschäden im Auftrag der Gemeinden nach Brandschutzgesetzen der Länder Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein im Umlageverfahren.


Versicherte Personen

rd. 120.000 Feuerwehrangehörige
(Aktive und Jugendfeuerwehr)


Betreute Gemeinden

1.858


Betreute Feuerwehren


2.428
(Feuerwehren, feuerwehrtechnische Einrichtungen und Dienststellen wie z.B. FTZ, Kreis- und Stadtfeuerwehrverbände)


Geschäftsgebiet

Bundesländer Freie und Hansestadt Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein


Geschäftsstellen

Hamburg, Kiel und Schwerin


Technisches Büro

Güstrow


MitarbeiterInnen

23


Zahl der angezeigten
Unfälle

2.150 (im langjährigen Mittel)


 
 

Haushaltsplan (Angaben in Euro)

2016

2017

Gesamtvolumen

8.097.700

8.419.600

Leistungsausgaben

6.938.300

7.102.200

Dienstleistungskosten

1.128.700

1.257.400

Einnahmen aus Umlagen 

Städte und Gemeinden (einschließlich Freie und Hansestadt Hamburg), Kreise und Verbände 

7.450.000

8.119.000

Einnahmen aus Zuwendungen

Provinzial Versicherung

120.000

60.000

Hamburger Feuerkasse*

80.000

40.000

Länder Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein

50.000

50.000

Erstattung der Entgeltfortzahlung



Gesamtvolumen

305.800

372.000

Ausgaben

280.000

300.000

Einnahmen aus Umlagen

 

*Davon werden im Wesentlichen die Kosten für eine Personalstelle bestritten.

 

283.700

 

372.000

 

Provinziallandtag
Preußen-Adler
 
 

Die schleswig-holsteinischen Obergerichte haben heute ihren Sitz im ehemaligen Provinzial-
landtag zu Schleswig. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude ziert heute noch an vielen Stellen der Preußen-Adler

 
 

Tradition und Fortschritt

 
 

Freie und Hansestadt Hamburg

Ihren Ursprung hat die Feuerwehr-Unfallkasse in Hamburg im Jahr 1676 und ist damit die älteste Feuerwehr-Unfallkasse in Deutschland. Feuerwehrführer und Bürgerschaft sorgten für eine spezielle soziale Absicherung bei Unfällen. Geregelt in der Satzung der „General Feur Cassa“. Auch heute besteht noch eine enge Verbundenheit mit der Hamburger Feuerkasse. Diese beteiligt sich weiterhin an den Aufwendungen, in dem sie die Kosten für eine Personalstelle sowie besondere Präventionsmaßnahmen für die Freiwilligen Feuerwehren in Hamburg trägt.


Schleswig-Holstein

Hier erfolgte die Errichtung der "Unterstützungskasse für beim Feuerlöschdienst Verunglückte und deren Familien" durch Beschluss des Preußischen Provinziallandtages zu Schleswig im Jahre 1882. Die Verwaltung der Kasse übernahm die Schleswig-Holsteinische Landesbrandkasse. 1928 wurde die Feuerwehr-Unfallkasse in die gesetzliche Unfallversicherung eingegliedert. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es zur Einführung einer Selbstverwaltung durch die Gemeinden (Kostenträger) und Versicherte. Die Geschäftsführung erfolgte weiterhin durch die Landesbrandkasse / Provinzial. 1990 wurde die Geschäftsführung bei der Provinzial ausgegliedert. Die Kasse stellte eigenes Personal ein. Bis heute findet ein Ausgleich der erhöhten Dienstleistungskosten durch Zuwendungen der Provinzial statt.


Mecklenburg-Vorpommern

1991 nahm die Feuerwehr-Unfallkasse Mecklenburg-Vorpommern ihren Betrieb auf. Nach Inkrafttreten des Sozialgesetzbuches VII fusionierten die Feuerwehr-Unfallkassen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein zur Länder übergreifenden "Feuerwehr-Unfallkasse Nord" zum 1. Juli1997. Zum 1. Juli 2006 erfolgte die Fusion mit der Feuerwehr-Unfallkasse Hamburg zur Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord.


Geschichte dokumentiert

Wenn ein Jubiläum ansteht, wirft man auch gerne einen Blick zurück. Im Jahr 2007 wurde die gesetzliche Unfallversicherung für Feuerwehrangehörige in Schleswig-Holstein 125 Jahre. Einen Abriss von der Gründung der „Unterstützungskasse für beim Feuerlöschdienst Verunglückte und deren Familien der Provinz Schleswig-Holstein“, durch König Wilhelm I von Preußen genehmigt, bis zum Jubiläumsjahr 2007 findet man in der Broschüre „Streiflichter“ (125 Jahre Feuerwehr-Unfallkasse in Schleswig-Holstein).
Als 2011 das 20-jährige Jubiläum der Feuerwehr-Unfallkasse in Mecklenburg-Vorpommern gefeiert wurde, stellte man fest, dass auch hier schon viel früher eine Absicherung der Feuerangehörigen durch Feuer-Unfall-Unterstützungskassen bestand. Dies und mehr - nachzulesen in der„Zeitenwende“  (20 Jahre Feuerwehr-Unfallkasse in Mecklenburg-Vorpommern).


Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Im Interesse der ehrenamtlichen Versicherten legt die Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord besonderen Wert auf qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben der Geschäftsführerin (Schwerin) und ihrem Stellvertreter (Kiel) beschäftigt die Kasse vier Diplom-Ingenieure verschiedener Fachrichtungen*), einen Bachelor of Science (Sicherheit und Gefahrenabwehr), einen Diplom-Gesundheitswirt sowie einen Magister Artium (Sportwissenschaften). Der Leistungsbereich wird überwiegend von Diplom-Verwaltungswirten der Fachrichtung Unfallversicherung oder dem Bachelorabschluss „Gesetzliche Unfallversicherung“, Unfallsachbearbeitern mit B-Prüfung sowie Diplom-Betriebswirten gesteuert. Nebenbei sind viele Mitarbeiter aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, was den Sach- und Fachverstand erhöht.

*) Elektrotechnik, Bauwesen, Fahrzeugbau, Maschinenbau 


Besondere Leistungen in der Prävention

Die besonderen Anstrengungen der HFUK Nord in der Prävention sind nicht zu verkennen: Von insgesamt 21 MitarbeiterInnen beschäftigen sich allein acht mit der Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten sowie arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren. Der Landesrechnungshof Schleswig-Holstein hat die Arbeit der HFUK Nord bei der Überprüfung der Feuerwehrhäuser positiv herausgestellt. Mit dem Projekt "FitForFire" hat die Kasse seit 2004 ein weiteres Kapitel bei der Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren aufgeschlagen. Diese Aktion zur Steigerung der körperlichen Fitness für Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren hat nicht nur ein gutes Echo bei den Feuerwehren, sondern findet auch Beachtung bei den Krankenkassen. Auch bei den Angehörigen der Jugendfeuerwehren steht es mit der körperlichen Fitness nicht immer zum Besten. Deshalb wurde die Aktion mit dem speziell auf die Jugendfeuerwehren zugeschnittenen Programm "JugendfeuerwehrFit" erweitert.


Schlanke Verwaltung auf den Punkt gebracht

Als Länder übergreifender Unfallversicherungsträger kommt die HFUK Nord mit einer schlanken Verwaltung aus. Die Kosten des notwendigen "Overheads" sind gering, weil jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter auf einem Mischarbeitsplatz sitzt. Dabei gilt der Grundsatz der ganzheitlichen Unfallsachbearbeitung. Die Sachbearbeiter kennen ihre Unfallverletzten noch beim Namen und bearbeiten den Fall vom Eingang der Unfallanzeige bis zum Abschluss der medizinischen Behandlung und der Arbeitsunfähigkeit. Es gilt der Grundsatz: Alle Leistungen aus einer Hand.


Kundenorientiert und kundennah

Die HFUK Nord ist mit ihren vier Standorten in Hamburg, Kiel, Güstrow und Schwerin kundenorientiert und kundennah aufgestellt. In den norddeutschen Flächenländern muss ein Versicherungsträger, der für Ehrenamtliche tätig ist, auch in der Fläche vertreten sein. Gerade in der medizinischen und beruflichen Rehabilitation kommt es auf den Kontakt und das persönliche Gespräch an.


Gut angelegtes Geld

Gut angelegtes Geld

Sicherlich liegen die "Stückkosten" pro Unfall bei einer auf individueller Betreuung basierenden Philosophie höher als bei tausenden von Unfällen, die als Massengeschäft verarbeitet werden müssen. Vorstand und Vertreterversammlung der HFUK Nord vertreten jedoch die Auffassung, dass der Bestand der Freiwilligen Feuerwehren und die Förderung des ehrenamtlichen Engagements in der Bürgergesellschaft diese Mehrkosten rechtfertigt. Dieses Geld ist gut angelegt. 

 
 

Moderne Datenverarbeitung, moderne Software

Das bei der HFUK Nord bestehende Wide Area Network (WAN) verbindet die Standorte Kiel, Güstrow und Schwerin sowie Hamburg zur elektronischen Bearbeitung der Leistungsfälle, der Finanzbuchhaltung und des Zahlungsverkehrs. Als Fachanwendung für die Unfallsachbearbeitung wird GUSO² eingesetzt. Dieses qualitätsgesicherte Programm wird auch von großen Unfallversicherungsträgern verwendet.



 
 

Geschäftsführerin Gabriela Kirstein

Gabriela Kirstein

ist seit dem 1. Januar 2015 in dieser Funktion tätig. Sie war die erste Mitarbeiterin der Feuerwehr-Unfallkasse Mecklenburg-Vorpommern und hat ab 1991 die Aufbauarbeit aktiv unterstützt. Nach fachlicher Qualifikation und Errichtung der gemeinsamen Feuerwehr-Unfallkasse Nord wurde die diplomierte Betriebswirtin 1997 zur stellvertretenden Geschäftsführerin gewählt. Diese Funktion übernahm sie 1999 auch für die Feuerwehr-Unfallkasse Hamburg. 

Mit der Fusion zur Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord hat Gabriela Kirstein ihren Wirkungskreis in den Bundesländern Freie und Hansestadt Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.

Gabriela Kirstein kennt die Freiwillige Feuerwehr nicht nur vom Hörensagen: Als Kind einer Feuerwehrfamilie gehörte sie schon zu DDR-Zeiten der Freiwilligen Feuerwehr in Brützkow an. Seit der Auflösung der Ortswehr ist sie Mitglied der FF Rehna. Die berühmten roten Autos sind für sie keine Unbekannten.


Der „heiße Draht“ zur Geschäftsführerin:  


Landesgeschäftsstelle Kiel

Telefon: (0431) 99 07 48 10

Telefax: (0431) 99 07 48 50

Landesgeschäftsstelle Schwerin

Telefon: (0385) 3 03 17 01

Telefax: (0385) 3 03 17 06

Landesgeschäftsstelle Hamburg

Telefon (040) 25 32 80 - 66

Telefax (040) 25 32 80 - 73

E-Mail: kirstein@hfuk-nord.de

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